Leute aus dem Chor

Hochtöner sind wir nun genug, so lautet der Tenor

Oder: Mein lieber Herr Gesangverein!

Liebe Leute, in den vergangenen Monaten wurden wir von einer großen Zahl chorinteressierter Männer angeschrieben. Aus dieser Schar entpuppten sich Viele als sympathische hochtönende Tenöre, die wir nun hiermit ganz herzlich begrüßen.

Dies bedeutet im Gegenzug nun leider auch, dass wir zurzeit keine Tenöre mehr suchen.

Interessierte Männer dürfen aber weiterhin gern in sich gehen und unter der Dusche oder vor Freunden prüfen, ob sie Tieftöner sind. Wenn Ihr Lust habt, meldet Euch bitte unter: bewerbung[at]because-chor.de!

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Leute aus dem Chor

Wir suchen Männer.

„Männer sind auch Menschen,
Männer sind etwas sonderbar,
Männer sind so verletzlich,
Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich.“*

– Aber nur, wenn sie singen können.
– Ich guck mal, vielleicht gibt es noch einen besseren Song. *kram_blätter_such* Da, das ginge vielleicht, was meinste?

„Ich sprüh’s auf jede Häuserwand
Ich such‘ den schönsten Mann im Land
ein Zettel an das schwarze Brett
Er muß nett sein, auch im …“**

– Äh, sach ma, singen wir auch schon mal im Bett?
– Nein. Verdammt, schön muss er auch nicht sein. Und du sollst nicht kreativ sein, sondern einfach nur schreiben, dass wir für unseren Chor noch Männer brauchen. Ideal wären drei Bässe und ein Tenor. Und schreib dazu, dass man Chorerfahrung oder sonstige Erfahrungen als Sänger haben muss und dass wir donnerstags von 20 – 22 Uhr in Nippes proben. Den Rest können die sich doch hier auf der Homepage angucken.
– Und was is‘ mit gut aussehn?
– Boah, du nervst.
– Und Alter, is‘ Alter wichtig?
– Okay, schreib rein: Wir sind alle zwischen 30 und 50.
– Ich bin 54.
– Schreib halt: zwischen 30 und 54 …*köchel*
– Is‘ nich‘ auch jemand NOCH älter als ich?
– Dann halt 57, verdammt! Klick jetzt auf Veröffentlichen oder wir singen bald auf deiner Beerdigung. Und suchen danach ZWEI Tenöre.
– Ich hab noch was gefunden, das ist doch süß …

„It’s so nice to have a man around the house
Oh, so nice to have a man around my house
Someone sweet who’s glad he found you
Who will put his arms around you
And his kisses just astound you, it’s so nice …“***

– AAAAAAAAARRRGH!!!!!!

Interessierte Bässe und Tenöre bitte melden: bewerbung[at]because-chor.de!

 

 

*     Herbert Grönemeyer
**   Ina Deter
***Dinah Shore
Aktuelle Konzerte & Auftritte

Enough is (not) enough.

Da wir gerade so ein Gefühl von fly sein haben, und wir sowieso denken, dass weniger ist mehr Quatsch ist, singen wir am 3. Dezember gleich zweimal. Zuerst auf unserem eigenen Konzert um 17 Uhr in der Kulturkirche. Dann jagen wir alle raus und machen rübba innen Brunosaal und singen gastweise beim und mit dem Filmhaus Chor. Mehr ist mehr.  Sachichdoch.

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Aktuelle Konzerte & Auftritte

Finger ab? Egal. Because rockt Helios!

Einen tollen Chorleiter haben viele, einen UNGLAUBLICH tollen nur wir.
12:50 Uhr kommt die Nachricht von Bass Matthias: „Mariano hat eine fiese Schnittverletzung am Finger. Wird gerade genäht. Er will das Konzert spielen. Ich bringe ihn.“
Aufgelegt.
Mariano arrangiert nicht nur unsere Stücke und ist nicht nur unser Dirigent. Er begleitet uns heute bei allen Stücken, die wir eine Stunde später auf der Hauptbühne des Helios-Festes singen wollen, auf der Gitarre. Sollte er. War geplant so.
Urgs.
Chor funktioniert nun so:
Patrick organisiert, dass wir einen Programmplatz nach hinten rutschen. Sagenhafte 45 Minuten sind gewonnen. Ilka leitet spontan das Einsingen. Einige denken: Mist, Text umsonst gelernt, das wird nie was. Alle anderen hoffen und harren.
Derweil gießt es aus Eimern. Na toll.
13:30 Uhr, Matthias: „Die Naht hält. Er hat aber noch keinen Verband. Er will das Konzert spielen. Ich bringe ihn.“
Patrick: „Äh …“
Aufgelegt.
Patrick: „Also, räusper, wir singen wohl. Wir gehen am besten hinter die Bühne. Dann kann nachher alles ganz schnell gehen.“
14:15 Uhr: Mariano kommt. Gitarre auf dem Rücken. Der Finger steht steil in die Höhe. Der rechte Finger. Alle atmen auf, wir sind Rampensäue, Schmerzen interessieren jetzt nicht und man braucht den Zeigefinder rechts nicht, um das Plektrum zu halten. Alles geht ganz schnell.
14:30 Uhr: Bühne, „Special K“ von Placebo als erster Song, alles gut.
Unglaublich.
14:35 Uhr: „Haus am See“ von Peter Fox. Die Sonne scheint.
Unglaublich.
Mariano. Unser Held. Unser Wahnsinniger. Unser Goldfinger, äh … unser Goldstück. Unglaublich toll.

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Tausche Karte gegen Körper …

Auch dieses Angebot verschaffte einem verzweifelten Fan am Samstag keinen Zutritt mehr. Einen ordnungsgemäßen und halbwegs seriösen Konzertbericht können wir erst mit dem Abstand wahrscheinlich mehrerer Wochen liefern. So ordentlich wie bei der Schlussaufstellung sah es kurze Zeit später bei der anschließenden Geburtstagsparty nämlich nicht mehr aus. Ein Chormitglied durchschwitzte seinen gesamten Shirt-Bestand und wurde zu Hause aufgefordert, doch lieber diese zwei Stunden am frühen Morgen auf dem Sofa zu schlafen. Vielleicht lag alles daran, dass der Chorleiter erstmalig mit Wimperntusche auftrat.

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Rot, schwarz, schwankend …

Wenn uns Kölnerinnen und Kölner der Haussender fragt, sagen wir natürlich ja: Klar, wir wollen eine „Sendung „Schöne Bescherung“ in der Mediathek“ im WDR. Mit zwei Liedern waren wir dabei in der Livesendung, die zu Füßen von Groß Sankt Martin stattfand. Okay, die Lieder hatten wir vier Wochen zuvor aufgenommen, damit auch wirklich ein guter sendefähiger Sound dabei herauskam. Nach dem Auftritt im Schauspielhaus Köln wissen wir nun: Wir können nicht nur Theater, wir können auch Fernsehen, wenn gewünscht auch mit Playback. (unser Auftritt ab Minute 00:46).

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VocalMeetingAmsterdam 2015

Was machen wir bloß mit der Gage aus unserem Schauspiel Köln Engagement?, fragte sich der Chor. Versaufen oder doch besser versingen? Am letzten Wochenende in Amsterdam haben wir es getan. Und weil es sich noch viel schöner mit anderen singt (und säuft … äh … feiert!), haben wir aus einer einfachen Chorfahrt ein Treffen mit Amsterdamer Chören im Polanentheater gemacht. Vorher und nachher gab es noch Sightseeing und Shopping und hier und da auch ein gepflegtes Gläschen, mal mit und mal ohne Alkohol. Auf jeden Fall mit viel Spaß. Vielen Dank an die Chöre Soul Redemption (Leitung Marieke Lepeltak) und voorheen Leokoor (Leitung Judit Odijk). Es war eine tolle neue Erfahrung mit euch.

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Können Sie Beatles?

„Können Sie Beatles?“
„Klar.“
„Können Sie auch Flashmob?“
„Klar.“
„Und können Sie Einkaufscenter?“
„Klar … äh … Einkaufscenter?“
Und so kam es, dass uns der Rheincenter in Köln-Weiden engagierte. Anlässlich einer Beatles-Ausstellung standen am 30. Mai dann plötzlich Leute im Café auf oder traten aus dem Elektronikmarkt und trällerten total spontan „Can’t buy me love“ oder „Yellow Submarine“. Ganz zufällig treffen sich diese Leute auch jeden Donnerstag und proben die Lieder, aber das musste ja niemand wissen. Und schon wurde eine Rolltreppe zur längsten Beatlesschleife der Welt. Na ja, von Köln-Weiden.
Am Ende fragt die Managerin vom Rheincenter:
„Können Sie Schlager?“
„Klar … äh … NEIN! Aber wir kommen trotzdem gerne wieder. Wir haben da ein schönes Lied von Rammstein im Repertoire!“

Aus den Proben

Von Schlundschnürern und Terzschleudern

Nein, wir werden uns nicht mehr durchbratzen und gemumpft wird auch nicht mehr. Wir singen die Bögen mit ausladendem Pinselstrich und legen hier und da ein bisschen Tom Jones in die Stimme bis uns Anastacia ihren Twang um die Ohren twangt.  Wir machen es neutral mit und ohne Hauch oder wir schalten ins Curbing und wenn es uns ganz doll juckt, schleudern wir ins Overdrive – bis wir an der Edge ankommen. Gib uns einen mode, wir singen ihn. Na ja, wir versuchen es. Und einiges hat nach dem eintägigen Workshop mit Sascha Cohn auch schon richtig gut geklappt. Complete Vocal Technique heißt das, was Sascha mit viel Elan und vollem Körpereinsatz unterrichtet. Da sie selbst Chöre leitet, weiß Sascha, auf was es für eine singende Truppe von 40 Frauen und Männern ankommt. Ein Erlebnis mit bleibendem Eindruck und hoffentlich auch mit bleibendem Ergebnis für die weitere Chorarbeit. Tolle Frau, toller Tag!

Fotos: Mariano Galussio

Aus den Proben

Unplugged auffe Treppe.

So ganz war die Saison mit der Fête de la Musique doch noch nicht vorbei. Stell den Chor auf eine Treppe und er singt los. Auch wenn die Zuhörerschaft genau aus einer Person besteht und bei knapp 2 Promille liegt, weil’s doch vorher so schön war mit dem Fußball und dem Jogi und dem Klinsi … Probe auf dem Nippeser Wilhelmplatz, in kleiner Besetzung. Die Bierflaschen stammen natürlich nicht von uns!

Aktuelle Konzerte & Auftritte

Dieser Chor tut alles …

… für sein Publikum. Und wenn der nächste Auftritt an einem großen Fluss stattfindet, dann üben wir vorher an einem kleinen Fluss. Für das optimale Feeling. Training in Rösrath, dann Auftritt auf der Fête de la Musique, zwischen den Kranhäusern, die (nach unbestätigten Gerüchten) spätestens, als wir „Get lucky“ von Daft Punk  anstimmten, ein bisschen gewackelt haben sollen.
Die Fête de la Musique verbindet Menschen in 540 Städten weltweit, davon 300 in Europa (47 in Deutschland). Zu hören gibt es Musik aller Stilrichtungen, für das Publikum gratis, dank all der Bands, Orchester, Chöre und Solisten, die an diesem Tag ohne Honorar auftreten.

Aktuelle Konzerte & Auftritte

Ich weiß, es muss ein Engel sein.

Es kann nur ein Engel sein, der da im sphärischen Gegenlicht den Sound checkt. Oder es ist Mariano Galussio, unser Chorleiter. Und diese schwarzen Wesen im blutroten Scheine sind keine Teufel, sondern der Chor, der in diesem Konzert nach acht Jahren zum ersten Mal „Because“ von den Beatles öffentlich singt. Das Lied, das uns den Namen gab. Jetzt können wir es endlich!
Und „Engel“ von Rammstein ist neu im Repertoire. Und „Get Lucky“ von Daft Punk. Und noch 14 andere Stücke. Wie sich herausstellen wird, performen wir das alles vor rappelvoller Bude, das sieht man auf den Bildern jetzt noch nicht. Ein Saisonhöhepunkt mit anschließendem Buffet und Party. Danke, dass ihr so zahlreich gekommen seid!

Aktuelle Konzerte & Auftritte

Ausgespielt.

Acht Monate haben wir viel Kraft und Zeit in das Schauspiel-Projekt gesteckt. Sprechtraining, Proben und zwanzig Abende auf der Bühne; von Samaja drangsaliert, vom Ältesten beschworen und von Judiths güldenen Gewand geblendet. Allen vom Schauspiel Köln danken wir für diese Erfahrung, das Erlebnis und die Erkenntnis, dass  wir auch mit Sand zwischen den Zähnen noch singen können.