Leute aus dem Chor

Wir suchen Männer.

„Männer sind auch Menschen,
Männer sind etwas sonderbar,
Männer sind so verletzlich,
Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich.“*

– Aber nur, wenn sie singen können.
– Ich guck mal, vielleicht gibt es noch einen besseren Song. *kram_blätter_such* Da, das ginge vielleicht, was meinste?

„Ich sprüh’s auf jede Häuserwand
Ich such‘ den schönsten Mann im Land
ein Zettel an das schwarze Brett
Er muß nett sein, auch im …“**

– Äh, sach ma, singen wir auch schon mal im Bett?
– Nein. Verdammt, schön muss er auch nicht sein. Und du sollst nicht kreativ sein, sondern einfach nur schreiben, dass wir für unseren Chor noch Männer brauchen. Ideal wären drei Bässe und ein Tenor. Und schreib dazu, dass man Chorerfahrung oder sonstige Erfahrungen als Sänger haben muss und dass wir donnerstags von 20 – 22 Uhr in Nippes proben. Den Rest können die sich doch hier auf der Homepage angucken.
– Und was is‘ mit gut aussehn?
– Boah, du nervst.
– Und Alter, is‘ Alter wichtig?
– Okay, schreib rein: Wir sind alle zwischen 30 und 50.
– Ich bin 54.
– Schreib halt: zwischen 30 und 54 …*köchel*
– Is‘ nich‘ auch jemand NOCH älter als ich?
– Dann halt 57, verdammt! Klick jetzt auf Veröffentlichen oder wir singen bald auf deiner Beerdigung. Und suchen danach ZWEI Tenöre.
– Ich hab noch was gefunden, das ist doch süß …

„It’s so nice to have a man around the house
Oh, so nice to have a man around my house
Someone sweet who’s glad he found you
Who will put his arms around you
And his kisses just astound you, it’s so nice …“***

– AAAAAAAAARRRGH!!!!!!

Interessierte Bässe und Tenöre bitte melden: bewerbung[at]because-chor.de!

 

 

*     Herbert Grönemeyer
**   Ina Deter
***Dinah Shore
Aktuelle Konzerte & Auftritte

Pop’n’Punsch im Doppelpack

Gleich zwei Konzerte an einem Wochenende. Zuerst in der Kulturkirche Nippes für den guten Zweck: 900 Euro wurden eingesungen für die Kindertagesstätte der Gemeinde. Die Kirche war knallvoll (mit Leuten, nicht die Leute mit Punsch) und alle gaben großzügig. Wir freuen uns, zumal wir auch in Nippes proben und uns sowieso diesem Stadtteil besonders verbunden fühlen.

Die Mettmänner und Mettfrauen vom Blotschenmarkt waren dann am Sonntag ebenfalls sehr nett zu uns, allerdings mussten sie uns einen Bus schicken (Hurra! Unser erster Tourbus!!!) und die Chorkasse ein bisschen aufhübschen. Dafür haben wir in eisiger Kälte zweimal 45 Minuten heißen Sound geliefert. Und zwischendurch? Hab ich es nicht gesagt? Pop’n’PUNSCH!

P.S. Falls wir EURE Festivitäten mit Pop & Rock aus vielen Kehlen aufhübschen sollen: Wir sind käuflich.

P.P.S. Gegen Aufpreis trägt unser Chorleiter auch die rote Mütze (siehe Foto).

Aktuelle Konzerte & Auftritte

Enough is (not) enough.

Da wir gerade so ein Gefühl von fly sein haben, und wir sowieso denken, dass weniger ist mehr Quatsch ist, singen wir am 3. Dezember gleich zweimal. Zuerst auf unserem eigenen Konzert um 17 Uhr in der Kulturkirche. Dann jagen wir alle raus und machen rübba innen Brunosaal und singen gastweise beim und mit dem Filmhaus Chor. Mehr ist mehr.  Sachichdoch.

15137508_1355044127862013_550244676888884681_o

Aktuelle Konzerte & Auftritte

Finger ab? Egal. Because rockt Helios!

Einen tollen Chorleiter haben viele, einen UNGLAUBLICH tollen nur wir.
12:50 Uhr kommt die Nachricht von Bass Matthias: „Mariano hat eine fiese Schnittverletzung am Finger. Wird gerade genäht. Er will das Konzert spielen. Ich bringe ihn.“
Aufgelegt.
Mariano arrangiert nicht nur unsere Stücke und ist nicht nur unser Dirigent. Er begleitet uns heute bei allen Stücken, die wir eine Stunde später auf der Hauptbühne des Helios-Festes singen wollen, auf der Gitarre. Sollte er. War geplant so.
Urgs.
Chor funktioniert nun so:
Patrick organisiert, dass wir einen Programmplatz nach hinten rutschen. Sagenhafte 45 Minuten sind gewonnen. Ilka leitet spontan das Einsingen. Einige denken: Mist, Text umsonst gelernt, das wird nie was. Alle anderen hoffen und harren.
Derweil gießt es aus Eimern. Na toll.
13:30 Uhr, Matthias: „Die Naht hält. Er hat aber noch keinen Verband. Er will das Konzert spielen. Ich bringe ihn.“
Patrick: „Äh …“
Aufgelegt.
Patrick: „Also, räusper, wir singen wohl. Wir gehen am besten hinter die Bühne. Dann kann nachher alles ganz schnell gehen.“
14:15 Uhr: Mariano kommt. Gitarre auf dem Rücken. Der Finger steht steil in die Höhe. Der rechte Finger. Alle atmen auf, wir sind Rampensäue, Schmerzen interessieren jetzt nicht und man braucht den Zeigefinder rechts nicht, um das Plektrum zu halten. Alles geht ganz schnell.
14:30 Uhr: Bühne, „Special K“ von Placebo als erster Song, alles gut.
Unglaublich.
14:35 Uhr: „Haus am See“ von Peter Fox. Die Sonne scheint.
Unglaublich.
Mariano. Unser Held. Unser Wahnsinniger. Unser Goldfinger, äh … unser Goldstück. Unglaublich toll.

Aktuelle Konzerte & Auftritte

Tausche Karte gegen Körper …

Auch dieses Angebot verschaffte einem verzweifelten Fan am Samstag keinen Zutritt mehr. Einen ordnungsgemäßen und halbwegs seriösen Konzertbericht können wir erst mit dem Abstand wahrscheinlich mehrerer Wochen liefern. So ordentlich wie bei der Schlussaufstellung sah es kurze Zeit später bei der anschließenden Geburtstagsparty nämlich nicht mehr aus. Ein Chormitglied durchschwitzte seinen gesamten Shirt-Bestand und wurde zu Hause aufgefordert, doch lieber diese zwei Stunden am frühen Morgen auf dem Sofa zu schlafen. Vielleicht lag alles daran, dass der Chorleiter erstmalig mit Wimperntusche auftrat.

Aktuelle Konzerte & Auftritte, Aus den Proben

Schweiß und Tränen …

… der Vorfreude bescherte die Generalprobe für das Jubiläumskonzert. Ein singender Tigerkäfig, so muss es bei 33 Grad gerochen haben, aber geklungen hat es einfach HIMMLISCH. Es gibt klare Entscheidungen in den Stimmen: Der Sopran fegt euch weg, der Double-Alt lässt euch auf einer tonalen Emotionswolke schweben, Bass und Tenor lullen euch in Klangsphären … Ich glaube, jetzt geht es gerade mit mir durch.
Dann halt die harten Fakten.
45 Sängerinnen und Sänger, 6 Instrumente, 1 Chorleiter – alle megagut drauf und zu allem entschlossen. Wer es versäumt hat, sich rechtzeitig um Karten zu bemühen: Pech gehabt, wir sind leider ausverkauft. Zum Trost hier die nächsten Termine:

04. September – Köln-Ehrenfeld (Heliosfest)

05. November – Freiburg

03. Dezember – Kulturkirche Nippes

04. Dezember – Mettmann

Generalprobe

 

Leute aus dem Chor

Mal die Sau rauslassen …

Natürlich denken alle, ein Chorwochenende sei nur dazu da, mal so richtig die Sau rauszulassen, fern ab von Kind und Kegel, Arbeit und Alltag. Und natürlich stimmt das auch.
Was? Das sollte niemand erfahren? Okay, ich fange von noch einmal an …
Chorwochenenden sind kein Spaß, falls das jemand gedacht haben sollte. Neben der harten Probenfron muss man total viel Kulturgedönse machen, Naturkunde und Besichtigungen, permante Diskussionen, ob man nicht doch eine Oktave (mindestens!) höher, tiefer oder daneben liegen darf, abends dann auch noch Karaoke und ganz schlimm: das strikte Kölschverbot. Schrecklich. Was haben wir gelitten. Schweine und Eulen spielten auch eine Rolle, aber das ist nun wirklich intern.
(Fotos: Daniel Boos und Mariano Galussio)

Wir hatten Spaß und wir haben tatsächlich dolltoll für unser Jubiläumskonzert am 25. Juni im Comedia Theater Köln geprobt. Jetzt die schlechte Nachricht: Das Konzert ist seit Wochen ausverkauft. Kommt trotzdem, denn es schmeichelt uns ungemein, wenn eine lange Schlange draußen steht und nicht mehr rein kann.

Leute aus dem Chor

Grölen ist auch mal schön …

Als Gast im Konzert eines anderen Chors aufzutreten, ist eine tolle Sache. Man muss nur kommen, singen, lachen und trinken. Die ganz Arbeit mit der Vorbereitung haben schließlich die Gastgeberinnen und Gastgeber. Und am Ende darf man (wenn das Publikum weg ist und sich auch das Kölsch auf wundersame Weise durch Sängerkehlen verdünnisiert hat) gemeinsam mal so richtig free & easy abgrölen. Nix mit „hier bitte piano“ und „nur mezzoforte, bitte!“. Ein toller Abend mit Querbeat, dem Chor der Rheinischen Musikschule. Vielen Dank für die Einladung. Und das Kölsch. (Fotos: Querbeat)

Aktuelle Konzerte & Auftritte

Rot, schwarz, schwankend …

Wenn uns Kölnerinnen und Kölner der Haussender fragt, sagen wir natürlich ja: Klar, wir wollen eine „Sendung „Schöne Bescherung“ in der Mediathek“ im WDR. Mit zwei Liedern waren wir dabei in der Livesendung, die zu Füßen von Groß Sankt Martin stattfand. Okay, die Lieder hatten wir vier Wochen zuvor aufgenommen, damit auch wirklich ein guter sendefähiger Sound dabei herauskam. Nach dem Auftritt im Schauspielhaus Köln wissen wir nun: Wir können nicht nur Theater, wir können auch Fernsehen, wenn gewünscht auch mit Playback. (unser Auftritt ab Minute 00:46).

Bildschirmfoto 2015-12-21 um 14.51.11.png

Aktuelle Konzerte & Auftritte

No escaping gravity – Konzert am 7. November!

Was macht den grauen November bunt? Trallala und Umtatta! Wir singen, wir spielen Klavier, Cello und Bratsche und bieten neue Stücke wie Special K von Placebo oder Sweat Dreams von den Eurythmics. Und erstmalig singt ein Gast-Chor mit uns. Wir freuen uns auf den Querbeat Chor der Rheinischen Musikschule unter der Leitung von Michael Villmow. Am 7.11.2015 um 20 Uhr im Alten Pfandhaus, Kartäuserwall 20, Köln Südstadt (Einlass 19:30 Uhr, Eintritt frei).

Because Chor im Alten Pfandhaus

Aktuelle Konzerte & Auftritte

VocalMeetingAmsterdam 2015

Was machen wir bloß mit der Gage aus unserem Schauspiel Köln Engagement?, fragte sich der Chor. Versaufen oder doch besser versingen? Am letzten Wochenende in Amsterdam haben wir es getan. Und weil es sich noch viel schöner mit anderen singt (und säuft … äh … feiert!), haben wir aus einer einfachen Chorfahrt ein Treffen mit Amsterdamer Chören im Polanentheater gemacht. Vorher und nachher gab es noch Sightseeing und Shopping und hier und da auch ein gepflegtes Gläschen, mal mit und mal ohne Alkohol. Auf jeden Fall mit viel Spaß. Vielen Dank an die Chöre Soul Redemption (Leitung Marieke Lepeltak) und voorheen Leokoor (Leitung Judit Odijk). Es war eine tolle neue Erfahrung mit euch.

Aktuelle Konzerte & Auftritte

Können Sie Beatles?

„Können Sie Beatles?“
„Klar.“
„Können Sie auch Flashmob?“
„Klar.“
„Und können Sie Einkaufscenter?“
„Klar … äh … Einkaufscenter?“
Und so kam es, dass uns der Rheincenter in Köln-Weiden engagierte. Anlässlich einer Beatles-Ausstellung standen am 30. Mai dann plötzlich Leute im Café auf oder traten aus dem Elektronikmarkt und trällerten total spontan „Can’t buy me love“ oder „Yellow Submarine“. Ganz zufällig treffen sich diese Leute auch jeden Donnerstag und proben die Lieder, aber das musste ja niemand wissen. Und schon wurde eine Rolltreppe zur längsten Beatlesschleife der Welt. Na ja, von Köln-Weiden.
Am Ende fragt die Managerin vom Rheincenter:
„Können Sie Schlager?“
„Klar … äh … NEIN! Aber wir kommen trotzdem gerne wieder. Wir haben da ein schönes Lied von Rammstein im Repertoire!“

Aus den Proben

Von Schlundschnürern und Terzschleudern

Nein, wir werden uns nicht mehr durchbratzen und gemumpft wird auch nicht mehr. Wir singen die Bögen mit ausladendem Pinselstrich und legen hier und da ein bisschen Tom Jones in die Stimme bis uns Anastacia ihren Twang um die Ohren twangt.  Wir machen es neutral mit und ohne Hauch oder wir schalten ins Curbing und wenn es uns ganz doll juckt, schleudern wir ins Overdrive – bis wir an der Edge ankommen. Gib uns einen mode, wir singen ihn. Na ja, wir versuchen es. Und einiges hat nach dem eintägigen Workshop mit Sascha Cohn auch schon richtig gut geklappt. Complete Vocal Technique heißt das, was Sascha mit viel Elan und vollem Körpereinsatz unterrichtet. Da sie selbst Chöre leitet, weiß Sascha, auf was es für eine singende Truppe von 40 Frauen und Männern ankommt. Ein Erlebnis mit bleibendem Eindruck und hoffentlich auch mit bleibendem Ergebnis für die weitere Chorarbeit. Tolle Frau, toller Tag!

Fotos: Mariano Galussio